zum Mitnehmen

Zum Mitnehmen bedeutet dafür bestimmt oder geeignet, mitgenommen zu werden. Mitnehmen wird nach zum substantiviert und deshalb großgeschrieben.

Bedeutung und richtiger Gebrauch

Der Ausdruck ist besonders bei Speisen und Getränken verbreitet: Ein Kaffee zum Mitnehmen wird nicht unbedingt am Verkaufsort getrunken. Er kann aber auch bei Unterlagen, Büchern oder Informationsmaterial stehen, das mitgenommen werden darf.

Zum steht für zu dem. Danach wird der Infinitiv mitnehmen als Nomen gebraucht. Die Verbindung wird getrennt geschrieben, während das substantivierte Verb selbst ein Wort bleibt.

Schreibweise und Grammatik

Die Formen im Vergleich
FormEinordnung
zum Mitnehmensubstantivierter Infinitiv, groß
etwas mitnehmenVerb, klein
etwas mitzunehmenzu-Infinitiv, zusammengeschrieben
die Unterlagen zum MitnehmenZweck oder Verwendung

Eigene Beispiele mit Erklärung

Die folgenden Beispiele sind eigens für diese Erklärung formuliert.

Ich hätte gern einen Tee zum Mitnehmen.

Mitnehmen ist als Nomen gebraucht. Ein kleines m wäre hier nicht richtig.

Die Faltblätter liegen zum Mitnehmen am Eingang.

Die Formulierung zeigt, dass die Unterlagen mitgenommen werden dürfen.

Vergiss nicht, deinen Ausweis mitzunehmen.

Hier steht ein Infinitiv mit zu. Er bleibt klein und wird zusammengeschrieben.

Beim Formulieren beachten

Für unterwegs kann bei Essen und Getränken ähnlich gemeint sein, betont aber die spätere Nutzung. Zur Mitnahme ist eine förmlichere Alternative und bezeichnet denselben Zweck häufig mit einem abgeleiteten Nomen.

Für eindeutige Hinweise sollte erkennbar sein, was mitgenommen werden darf: „Kostenlose Stadtpläne zum Mitnehmen“ ist genauer als ein einzelnes Schild „Zum Mitnehmen“ neben verschiedenen Gegenständen.

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